Bauleiter

So werden in Bayern Flächen geschont - neue Bundesratsinitiative

 

 

Ausgabe 6/ 2018 vom 20. September 2018

So werden in Bayern Flächen geschont - neue Bundesratsinitiative

Liebe Leserinnen und Leser,

wussten Sie, dass ein neuer Radweg von einem Kilometer fast 0,5 Hektar Fläche verbraucht (oder "frisst")? Und dass in Bayern der Anteil von Siedlungs-und Verkehrsfläche bei zwölf Prozent liegt? Dass es sich dabei aber keineswegs nur um versiegelte Fläche handelt, sondern auch Grünanlagen, Erholungsflächen, Fußballplätze oder Schulen und Kindergärten dazu gezählt werden? Die Flächennutzung in Bayern muss also sehr differenziert betrachtet werden. Vor allem dann, wenn wir dringend benötigte Wohnungen bauen wollen. Dies ist ohne Flächenverbrauch unmöglich.

Beim Flächenschonen setzen wir auf Anreize. Und haben millionenschwere Förderprogramme aufgelegt. Wir schaffen finanzielle Anreize für Gemeinden, um ihre Ortskerne zu stärken, anstatt im Außenbereich Flächen zu verbrauchen. Wir zahlen Kommunen Prämien, um versiegelte Flächen zurückzubauen. Und wir helfen Gemeinden bei ihrem Flächenmanagement, um Innenentwicklungspotenziale zu erfassen. All dies habe ich heute im Bayerischen Landtag darlegen können. Wir haben eine Broschüre für Landkreise und Kommunen zusammengestellt, die es für Sie auch HIER zum Download gibt.

Mit einer neuen Bundesratsinitiative (Pressemitteilung) möchte ich künftig verhindern, dass große Parkplätze, beispielsweise von Supermärkten, wertvolle Flächen ebenerdig verbrauchen. Bayern wird diese Initiative voranbringen, um eine Änderung der Baunutzungsverordnung zu erreichen.

Ein ganz wichtiger Schritt, um Flächen zu schonen.

 

Herzliche Grüße
Ihre

Stellvertretende Ministerpräsidentin
Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr

 


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