Vakuum ermöglicht einen sehr guten Wärmeschutz auf engstem Raum. Seit einigen Jahren gibt es bereits Pilotprojekte mit Vakuumpaneelen in der Gebäudefassade. Die Paneele bestehen aus plattenförmiger mikroporöser Kieselsäure, die unter Vakuum in gas- und wasserdampfdichte Folien gepackt wird. Die Wärmedämmung dieser Paneele ist exzellent, doch die Herstellung recht teuer. Zudem kommt es zu Wärmelecks an den Stößen zwischen den Platten. In einem Forschungsprojekt wurde nun ein Produktionsverfahren für neuartige Vakuumpaneele entwickelt. Jetzt kann auch loses Kieselsäurepulver direkt zu Vakuumdämmplatten verarbeitet werden. Damit lassen sich spezielle Formteile realisieren wie beispielsweise Vakuumplatten mit umlaufender Stufenfalz oder zylinderförmig gebogene Vakuumformteile. Die neuen Vakuumdämmplatten wurden bereits im Praxiseinsatz an verschiedenen Gebäuden erfolgreich gestestet.
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